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Oswald Sczuka
 

Alberten-Tradition

 
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Johannisburg in Ostpreußen

 
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Familien-Stamm Sczuka II
Bogumillen (Brödau) / Ostpreußen

Oswald Sczuka

*09.02.1909 Bogumillen / Ostpreußen
+1944 kriegsvermisst

 

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Oswald im Albertus-Fieber, 14.3.1930

Oswald Sczuka, Foto undatiert (um 1935)

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ALBERTUS 

Herzog Albrecht von Preußen, der letzte Hochmeister des Deutschen Ritterordens, gründete am 29. August 1544 die Albertus-Universität zu Königsberg / Preußen, die "das Licht des Evangeliums verbreiten, ein Pflanzgarten humanistischer Bildung sein, dem Lande tüchtige Prediger und Ärzte und dem Landesherren die guten Lateiner geben sollte, die Politik und Verwaltung brauchen." Sein Brustbild mit dem Schwert zierte das Siegel der Universität.

Um 1817 - nach den Befreiungskriegen (Anm: gegen Napoleon 1813-1815) - kam das Tragen der Albertus-Nadeln auf, zuerst bei den Königsberger Studenten, bald aber trugen die Abiturienten aller ostpreußischen Gymnasien den Albertus auf den Aufschlägen ihres Examenrocks, und zwar in beliebig großer Zahl, je nach dem Umfang ihrer Verwandtschaft und Bekanntschaft. Sie bekundeten damit ihre Absicht, bald "akademischer Bürger der Albertina - Civis academicus Albertinae" zu werden. Diesen Brauch gab es nur in Ostpreußen. Der Albertus war das einigende Zeichen aller Bürger der Albertina.

Wie einst in der Heimat, so tragen auch heute unsere Abiturienten mit Stolz ihren Albertus, das Zeichen ihres akademischen Rechts, an der Albertus-Universität zu Königsberg / Preußen zu studieren, heute als Symbol des Weiterlebens der Albertina.

Die Alberten-Tradition haben daher außer den ost- und westpreußischen Familien und den örtlichen Gruppen der Landsmannschaft auch alle Paten-Gymnasien und bereits einige westdeutsche Städte aufgenommen, die dadurch bekunden wollen, dass der deutsche Osten ein Anliegen aller Deutschen, nicht nur der Vertriebenen, ist.

Die Alberten werden, wie oben abgebildet, in der Größe von 15 x 20 mm als Anstecknadel, für die Abiturientinnen auch als Blusennadel und Anhänger hergestellt, in Silber, vergoldet und in echt 585 Gold.

Hersteller der Alberten ist eine alte Königsberger Uhrmacher- und Juwelier-Firma, die bereits drei Generationen im Familienbesitz ist.

bullet Hofansichten Sczuka II
bullet Generationen-Übersicht
bullet Verwandtschaften

Quellen:
Bilder: Privatarchiv Sczuka / Bad Kreuznach;
Text und Grafik: Walter Bistrick Königsberg/Pr.,
85598
Baldham, Bahnhofsplatz 1, um 1965

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weitere Informationen unter:
Die Albertusnadel – mehr als eine Erinnerung
Wie aus einem Ausweis für Studenten das auch heute noch gern verschenkte Präsent für Abiturienten wurde
www.odfinfo.de/landeskunde/kultur/Die-Albertennadel.htm

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Stand: 21. Januar 2017