Home Inhalt / Suche Copyright Impressum
Forschungsgebiete
 

Wappenstamm Grabie
Anmerkungen
weitere Hinweise
Vorfahren im 15. Jh.
Vorfahren im 16. Jh.
Stanislaw Anton Szczuka
Vorfahren ab 1600

 
Das Buch:

Das Buch: Johannisburg in Ostpreußen. - Für weitere Infos hier klicken!

Johannisburg in Ostpreußen

 
Videos aus Masuren und dem Kreis Johannisburg. - Für weitere Infos hier klicken!
Masuren-Videos

Forschungsschwerpunkt

bulletArbeitshypothese
bulletForschungsgebiete
bulletStammlisten

 
Arbeitshypothese

Die Auswertung unterschiedlicher Informationen aus dem familiären Bereich und der allgemeinen Familienforschung ergibt folgende Arbeitshypothese zur Entwicklung und Verbreitung der Familien Szczuka / Sczuka (als Mehrzahl Szczuki):

Die Familien Szczuka / Sczuka gehören dem Wappenstamm Grabie an. Dies ist ein Wappenstamm mehrerer Familien, die um 1300 A. D. unter König Wenzel II. (Böhmen und Polen) von Böhmen nach Polen / Masowien zogen und auf polnischem / masowischem sowie auf preußischem Hoheitsgebiet ansäßig wurden (Karte). Der Vater von Wenzel II., König Ottokar II. (von Böhmen), beteiligte sich an zwei Kreuzzügen des Deutschen Ordens gegen die Prußen.

Daraus leitet sich vermutlich folgende Wanderungsbewegung der Familien Szczuka / Sczuka ab:

von Böhmen aus in Richtung Hultschiner Ländchen (Sczuka / Hultschin) und Oberschlesien (Sczuka / Ratibor), von dort weiter in Richtung Masovien (bestand als Herzogtum bis 1526). Hier teilen sich die Familien in einen westpreußischen Zweig (nachgewiesen um 1325 in Westpreußen im Kreis Strasburg, Ort Szczuka) und einen Ostpreußischen Zweig (nachgewiesen ab 1656 in Ostpreußen im Kreis Johannisburg, Ort Bogumillen).

Anmerkungen zu dieser Arbeitshypothese von Wolfgang Brozio

weitere Hinweise zum Namensvorkommen von Helmut Kowalewski
 

Obige Hypothese wird zusätzlich durch folgende Quellen gestützt:

Szczuka / Sczuka - Polnisches Adelsgeschlecht des Wappens Grabie.
Adeliger Grundbesitz in Westpreußen 1700-1800:
Folgende Namen kommen in westpreußischen Vasallenlisten und Grundbüchern vor:
bullet

Erscheint In der Vasallenliste von Westpreußen aus dem Jahre 1772 als "Wojewodschaft Culm, Distrikt Culm, ein Mathias Szczuka."

bullet

Nochmals in der Vasllenliste des Kreises Culm von 1789 als: "Dom. [vermutlich Dominik] von Sczuka besitzt das Gut Tittlewo sowie Ant. [vermutlich Anton] von Sczuka besitzt die Güter Niemzyck und Batlewo."

Quellenhinweis: http://home.foni.net/~adelsforschung2/preuss1.htm.

Holsche führt nun in seiner statistischen Übersicht von Westpreußen, Berlin 1807, auf:
bullet

Güter Batlewo und Nimyck gehören dem Herrn von Gansiorowski. Ihr Wert beträgt 20.078 Reichsthaler.

bullet

Gut Tillewo gehört dem Herrn von Szizuka [= Szczuka] mit einen Wert von 3.180 Reichsthaler.

Dann wird der Name Szczuka in der Datei des Genealogen Gallandi für Ostpreußen geführt:
Bestand XX. HA, Nr. 2178, Seite ...  Historisches Kgl. Preußisches Staatsarchiv Königsberg. Diese Aktennummer umfaßt die gesamte Stammtafelsammlung des Genealogen Gallandi. Sie enthält über 3.900 handschriftliche Genealogien eine der bedeutendsten Adelsforscher des 19. und 20. Jahrhunderts für das Territorium Ostpreußen. Die Angaben beziehen sich auf die Seiten des roten Findbuches von Dr. Hartmann mit der Aufschrift "XX. HA Findbuch Sammlung Gallandi Nr. 2178". Innerhalb des Findbuches findet man vor Ort auf den entsprechend genannten Seiten die Angaben, mit denen sich die gesuchte Einzelgenealogie in dem Bestand verorten läßt. Die Genealogien selbst befinden sich auf Mikrofilmen. (Quelle: Internetseite www.edelleute.de)

Es handelt sich z. T. auch um ein ev. Adelsgeschlecht. Szymon Konarski hat sie in seinem Buch: Szlachta Kalwinska w Polsce, Warszaw 1936, auf den Seiten 26, 195, 290 erwähnt. (Quelle: Index by Darius von Guttner Sporzynski  http://cefha.org/pl/gi/nobility/pnpl-1.html).

Der Name Sczuka erscheint weiter in:
bullet

Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete. Nr. 6 von 1929.

bullet

Dr. Birch-Hirschfeld: Bauernlisten aus dem Fürstentum Ermland von 1660 und 1688. Braunsberg 1937.
 

weitere Informationen zum Familienamen Szczuka / Sczuka:
bullet

Szczuka (diverse):
bullet

Abriss der Geschichte der Stadt Szczuczyn

bullet

http://zswszczuczynie.webpark.pl/szczuka.htm;

bullet

Stanisław Antoni Szczuka 1688–1699:
bullet

Biografie / geschichtlicher Abriss

bullet

Literatur: Urzednicy wojewodztwa Lubelskiego XVI-XVIII wieku, von A. Gasiorowski, Seite 52: Stanislaw Antoni Szczuka referendarz kor. 1688, podkanclerzy lit. 1699, war ab 10. Juni 1687 Starost von Stolnik in der Wojewd. Lublin. [Quelle dazu: Archiv der alten Akten in Warschau, Arch. Publ. Pot. 163a, t.14, k.150] Er starb am 19 Mai 1710. [Quelle dazu: I. Grajewska: S.A. Szczuka, Warschau 1989, Seite 33].

Das Buch beschäftigt sich mit den Würdenträger der Wojewodschaft Lublin (Kleinpolen) für die Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts. Der o. g. Szczuka ist erstmals am 10. Juni 1687 als Starost, ein Verwalter der königlichen Güter, von Stolnik in Erscheinung getreten. Bereits 1688 ist er Referendar am Hofe und schließlich ab 1699 Vizekanzler von Litauen. Eine Frau Grajewska hat über ihn ein Buch geschrieben.

 

Forschungsgebiete
 
bulletOstpreußen:
bulletLandesteile: Masuren
bulletRegierungsbezirke: Allenstein
bulletKreise: Johannisburg, Lyck, Lötzen
bulletOrte:
bullet Johannisburg - Bogumillen (Brödau), Dziadowen-Wrobeln (Königstal), Dmussen (Dimussen), Jegodnen (Balkfelde), Kurwien, Ribittwen (Ribitten);
bullet Lyck - Marczynowen (Martinshöhe), Neuendorf, Ostrokollen (Scherfenrade), Popowen (Wittingen), Postken, Zielasen (Zielhausen);
bullet Lötzen - Königsfließ;
bulletKirchspiele: Kumilsko (Morgen); Johannisburg; Lyck; Ostrokollen (Scherfenrade)
bulletFamiliennamen:
bulletSczuka, alternative Schreibweise: Czucka, Szuka, Szczuka;
mit Sczuka verwandt:
bulletChristofzik, alte Schreibweisen vor 1900: Christophzik, Christophczik, Cristoscik, Cristoscigk, Kristoscik, Cristosczig, Christosczigk;
bulletKonstanty;
bulletSchlesien:
bulletLandesteile: Oberschlesien / Ostoberschlesien
bulletKreise: Hultschin, Groß-Strehlitz, Leobschütz, Tost-Gleiwitz, Ratibor, Rybnik
bulletOrte:
bulletHultschin, Gleiwitz (Tost, Koty), Herrenkirch (Rudnik), Paulsgrund (Pawlau), Rainfelde (Herzoglich Zawada), Ratibor, Rybnik
bulletFamiliennamen: Sczuka, alternative Schreibweisen: Szczuka, Schczuka
bulletPommern:
bulletOrte: Labes
bulletFamiliennamen: Sczuka, alternative Schreibweisen: Szczuka
 

Stammlisten

Im Rahmen der Familienforschung Sczuka sind Teile folgendender Stammlisten entstanden:

Familienname: Zeitraum: Landesteil / Kreis / Ort:
bulletChristofzik (verw. mit Sczuka)
bulletSczuka
ab 1656
ab 1656
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
bulletSczuka, Ludwig I
bulletVerwandte
ab 1911
ab 1869
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
bulletSczuka, Ludwig II
bulletVerwandte
ab 1905
ab 1870
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
bulletSczuka, August
bulletFriedriszik
bulletSalamon
bulletSkorzyk
bulletSkowronek
ab 1920
ab 1830
ab 1880
ab 17..
ab 1890
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
Ostpreußen / Johannisburg / Pilchen
Ostpreußen / Johannisburg / Skodden
Ostpreußen / Johannisburg / Gutten
Ostpreußen / Johannisburg / Dupken
bulletSczuka / Hultschin
bulletSczuka / Ratibor
bulletG. Wilhelm Sczuka
bulletSczuka's um 1800
bulletSczuka's ab 1915
ab 1760
ab 1870
1720-1734
1753-1828
1910-1945
Oberschlesien / Ratibor / Hultschin
Oberschlesien / Ratibor / Rainfelde
Oberschlesien / Gleiwitz / Tost, Koty
Ostpreußen und Oberschlesien
Ostpreußen und Oberschlesien

Diese Tafeln enthalten eine Vielzahl unterschiedlicher Nachnamen der jeweils zweiten Partner und Namensänderungen durch Heirat der weiblichen Nachkommen.

Falls Sie, lieber Internet-Nutzer, über Informationen zu den oben aufgeführten Familien verfügen, oder Ergänzungen zu den Themen dieser Homepage machen können, setzten Sie sich bitte mit dem Herausgeber in Verbindung. - Danke.

 
weiter zu: Ostpreußen TV

Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich

weiter zu: Preussen-Mediathek

 

Seit dem 12.11.2000 sind Sie der 

. Besucher

Die Web-Seiten sind optimiert für 800x600 / 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 5.x oder höher.
Netscape ab 4.x mit Einschränkungen verwendbar. -  Optimale Darstellung im Vollbildmodus.
Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich. 
 

www.Familienforschung-Sczuka.de
 

Familienforschung
S c z u k a

Allgemeines und Neues Forschungsgebiete Begleitbuch Sczuka - Ostpreußen noch mehr Sczuka's Ostpreußen Ostpr. Geschichte Masuren Video-Filme Kr. Johannisburg Buch: Johannisburg ... Buch: Chronik Gutten Familienforschung Güter-Adressbücher Genealogy-Links Preußen-Museum Preussen Mediathek Zeitgeschichte Ostpreußen-TV Web-Forum Mailing-Listen

www. S c z u k a . net

Copyright © 1999-2017  W e r n e r   S c h u k a

Stand: 21. Januar 2017