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Weitere Hinweise zur Familienforschung Sczuka
von Helmut Kowalewski 
(erstellt im Jahre 2005)

Hallo Herr Schuka,

nachfolgend eine Fundstelle aus Grzegorz Bialunskis Buch „Gesellschaftliche und demographische Wandlungen auf den südöstlicheen Gebieten des Ordensstaates und des Herzogtums Preussen - bis 1658". Dieses Buch des jungen polnischen Historikers, der im Ketrzynski-Institut in Allenstein forscht, ist bisher nur in polnischer Sprache erschienen (2001).

In dem Kapitel über die ethnische Herkunft der Siedler in Masuren ist auch von der Einwanderung aus Masovien die Rede. Auf Seite 84 führt er aus:

Von der polnischen Szlachta (= Kleinadel, Landadel) - die aber nicht zu dem preußischen Adel gezählt wurde - kann man als Beispiel den Maciej (= Matthäus) Szczuka, der in Skarzyn [Richtenberg / Skarzinnen] (1563) ansässig war, bringen. Vertreter dieses Geschlechts wurden in dieser Region schon im 15. Jahrhundert angetroffen, z. B. Adam Szczuka, der Pfarrer in Biala [Gehlenburg] war (1482-1485) aus der Linie von Marcin (= Martin) Szczuka - Skai -, der ein bedeutendes Vermögen erwirtschaftete, hauptsächlich auf der masovischen Seite. Die Szczukas saßen auch in der benachbarten „Starostei" [Amt] Lyck, wo in Siedlisko [Sonnau / Schedlisken] bei Lyck Krzysztof (= Christoph) Szczuka aus Szczuki ein Gut besaß. Im Jahr 1566 erwarb er Regiele in der „Starostei" [Amt] Angerburg, das er aber bald wieder verkaufte.
(siehe auch Auszug aus Kirchenbuch Angerburg-Land)

Die polnische Bevölkerung aus Masovien hatte einen entscheidenden Einfluß auf die Besiedlung des Johannisburger Kreises.

Soweit der Ausschnitt aus diesem Kapitel.

Ich hoffe, Sie neugierig gemacht zu haben, und grüße Sie freundlich -

Helmut Kowalewski

Im Januar 2012 schreibt Herr Kowalewski weiter:

Lieber Herr Schuka,

wie bereits versprochen, übersende ich Ihnen heute zwei polnische Quellen, die sich mit dem Familiennamen Szczuka (und dessen Varianten) befassen.

Der Inhalt beider Quellen deckt sich weitgehend und bestärkt die These von Herrn Wolfgang Brozio, die er in seinen Anmerkungen darlegt.

Quelle 1:

Herbarz Ignacego Kapicy Milewskiego (dopelnienie Niesieckiego) –
Wappenbuch des ... (Ergänzung ...)

Hier werden einzelne Wappengemeinschaften genannt und deren Geschichte in lateinisch verfassten Texten erklärt, so auch das Haus der Szczuka des Wappens Grabie. Im Untertitel heißt es:
Güter oder Dorf, früher Szczuki genannt und später die Stadt Szczuczyn, gegründet im Lande Wizna, nahe der preußischen Grenze.

Quelle 2:

Czeslaw Brodzicki: Poczatki osadnictwa Wizny i … (Anfänge der Besiedlung von Wizna und diesen Landes auf dem Hintergrund der geschichtlichen Ereignisse in dieser Region Polens (bis zum Jahr 1529).

Hier wird die Geschichte der einzelnen Dörfer im Wiznaer Land dargestellt.
Besonders interessant ist die Geschichte des Dorfes Szczuki Litwa, der späteren Stadt Szczuczyn.
Der Autor wertet vorwiegend Quellen des AGAD aus (Archiwum Glowne Akt Dawnych – Hauptarchiw der alten Akten).

Beide Quellen haben einen gemeinsamen Inhalt, jede enthält aber noch eigene Informationen. Ich könnte mir vorstellen, dass Sie mit diesen Quellen wieder ein interessantes Puzzle für Ihre Familienforschung haben.

Helmut Kowalewski

Zur Übersetzung aus „Czeslaw Brodzicki: Poczatki osadnictwa Wizny ...”
(Anfänge der Besiedlung von Wizna ...)

 

Anmerkung des Herausgebers:
Helmut Kowalewski ist Mitarbeiter bei der
GeAGNO (Genealogische Arbeitsgemeinschaft Neidenburg / Ortelsburg
 und der HMV (Historische Masurische Vereinigung)

 
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Stand: 21. Januar 2017