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Feier: 550 Jahre
 

 
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Kindern in der Heimat Freude bereiten
Kurt und Maria Zwikla organisierten Kinderspielplatz zum Geschenk

Viele Fahrten organisierten Kurt und Maria Zwikla in ihr Heimatdorf Misken, Kreis Johannisburg. Ihre Liebe kennt keine Grenzen.

Diesmal handelt es sich um eine besondere Reise: Misken wurde 550 Jahre alt.

Ein solches Ereignis mußte natürlich mit den ehemaligen und jetzigen Bewohnern dieses kleinen Heimatdorfes gefeiert werden. Es versteht sich, daß die Gäste und angestammten Bewohner von Misken Geschenke mitbrachten, die Freude bereiten sollten und diesen Tag zu einem wahren Volksfest gestalteten.

Nach sorgfältiger Vorbereitung und gemeinsamer Planung wurde ein Werk geschaffen, das völkerverbindend wirkt. Ein Spielplatz mit einer Menge wertvoller Geräte wurde auf einem dafür hergerichteten Platz geschaffen.

Alle arbeiteten an der Entstehung dieser segensreichen Einrichtung mit, vom Bürgermeister bis zur Bevölkerung des Dorfes und den aus Deutschland angereisten Gästen, den einstigen Bewohnern und Gestaltern dieses in Masuren gelegenen kleinen Dorfes.

Neben vielen Gästen aus der näheren Umgebung war auch das Steinmetzehepaar Klinski aus Arys erschienen, durch die Schaffung der Gedenksteine auf verschiedenen deutschen Friedhöfen bekannt geworden. Als besondere Gäste konnten Mitglieder des Deutschen Freundeskreises Bosch mit ihrer Vorsitzenden Frau Mira Kreska, Johannisburg, begrüßt werden.

Der evangelische Pfarrer Krystof Rej aus Johannisburg würdigte dieses Ereignis und segnete den für die Kinder geschaffenen Platz mit den modernen Spielgeräten, der nach seiner Meinung wohl erstmalig in Masuren sein dürfte.

Kurt Zwikla zeigte in einem kurzen Überblick die geschichtliche Entwicklung seines Heimatdorfes auf und überreichte eine von ihm erstellte Dorfchronik dem Bürgermeister mit dem persönlichen Anliegen, nicht zu vergessen, daß die Ureinwohner dieses Dorfes einst Deutsche waren. Der Schmerz um den Verlust der Heimat wird nie aufhören, doch sind auf beiden Seiten gute Voraussetzungen für ein friedliches Nebeneinander und für eine gegenseitige Achtung vorhanden. Die Vertreibung aus der angestammten Heimat sei in keiner Weise zu rechtfertigen.

In vielfältiger. Weise hat Kurt Zwikla bewiesen, daß es Möglichkeiten zum gegenseitigen Verstehen besonders nach 50 Jahren geben muß, und hat damit die Kinder und Enkelkinder als nachfolgende Generation für eine friedvolle Welt einbezogen.

Die Ausgestaltung eines solchen Jubiläums erfordert nicht nur eine übersichtliche Planung, sie kostet auch Geld.

Mit namhaften Geldspenden unterstützten die deutschen Gäste als ehemalige Einwohner von Misken dieses großartige Vorhaben und bewiesen damit ihre große Liebe zu ihrer Heimat und insbesondere zu ihrem angestammten Heimatdorf Misken. Kurt Zwikla und seine Schicksalsgefährten haben mit dieser segensreichen Einrichtung Kindern und Einwohnern nicht nur eine große Freude bereitet, sie haben damit ihre Liebe und Treue zur Heimat als das größte Gut in den Vordergrund gestellt. Für seinen großen Einsatz für seine Heimat wurde Kurt Zwika mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und anderer hoher Auszeichnungen geehrt.

Auch das Krankenhaus in Johannisburg steht auf der Liste der Hilfsaktionen der Misker Heimatgruppe. So hat u.a. der ehemalige Misker Siegfried Strysio den namhaften Betrag von 2.500,- DM für die Instandhaltung des Krankenhauses gespendet.

Der Tag der 550-Jahrfeier von Misken wird für die lebende und für die folgenden Generationen in denkwürdiger Erinnerung bleiben. Deshalb ist das Festhalten dieses Tages in einem Videofilm durch den bekannten Heimatfilmmacher Herbert Wallner von großer Wichtigkeit. Wallner hat sich mit seinen Videofilmen um die Geschichte Masurens und seiner Menschen einen Namen gemacht.
 

Quelle:
 Johannisburger Heimatbrief 2000, Seite 94-95

 
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